Der OOWV hat mit dieser Tagung Vorträge unterschiedlicher fachlicher Herkünfte in einen Kontext gestellt. Damit wurde die N-Bilanzierung aus Sicht des Trinkwasserschutzes beleuchtet, und zwar von der innerbetrieblichen N-Bilanz bis hin zur Nitratversickerung an die Grundwasseroberfläche. Zur Illustration haben wir einige Kernsätze der Referenten und Teilnehmern zusammengestellt. Die Referate gemäß der Vortragsfolge sind hier ebenfalls verfügbar:
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| Vortragsfolge | ||
T. Eiler | Bilanzierungsmethoden nach Fachrecht im Vergleich I – Aussagekraft der Ergebnisse bezüglich des N-Austrags ins Grundwasser | „Die Beratungsarbeit spielt sich insbesondere ab im Bereich der innerbetrieblichen Nährstoffflüsse.“ |
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Dr. W. Schäfer | Bilanzierungsmethoden nach Fachrecht im Vergleich II – Aussagekraft der Ergebnisse bezüglich des N-Austrags ins Grundwasser | „Der N-Saldo ist der Schlüssel zum Erfolg, ohne entsprechende Reduzierung werden Freiwillige Vereinbarungen längerfristig keinen Erfolg haben.“ |
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Dr.
F. Antony | Optimierung der Bilanzierungsmethoden- Aussagekraft der Ergebnisse bezüglich des N-Austrags ins Grundwasser unter Berücksichtigung verdeckter N-Mengen (pdf, 3MB) | „Die Hoftorbilanz ist ein sehr geeignetes Beratungsinstrument zur Steigerung der einzelbetrieblichen N-Effizienz, zur Minderung der N-Überschüsse und zur Erfolgskontrolle der Düngeberatung.“ |
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Prof.
Dr. K.-J. Hülsbergen | N-Bilanzierung
im Modell REPRO zur Nachhaltigkeitsbewertung in der Landwirtschaft (pdf, 3MB!) (dazu: wiss. Veröff. auf englisch) | „Der Zusammenhang zwischen N-Saldo und NO3-Versickerung ist langfristig auf jeden Fall gegeben.“ |
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Dr.
M Steininger | Vom N-Saldo zum NO3-Austrag in das Sickerwasser – wasserwirtschaftliche Sekundärauswertung am Beispiel der Kommunalen Wasserwerke Leipzig | „Eine lokal unterschiedliche Nitrataustragsgefährdung macht lokal unterschiedliche N-Salden tolerierbar.“ |
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Dr. G. Springob | Bewertung von N-Mineralisationspotentialen auf humusreichen Standorten | „Die ‚Nitratproduktion aus Humusabbau’ kann auf N-Quellenstandorten mehrere 100 kg N je Hektar und Jahr erreichen. N-Überhänge sind düngewirksam.“ |
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M. Howahr | Ableitung des Schutzpotentials der Grundwasserdeckschichten durch Verknüpfung hochauflösender geologischer 3D-Modelle mit dem Standardverfahren nach Hölting et al. (pdf, 9MB!) | „Die örtliche Nitratauswaschungsgefährung aus der Bodenkrume wird mitbestimmt durch die lokalen Wegsamkeiten bei der Versickerung zur Grundwasseroberfläche.“ |
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Dr. K. Berkhoff | Mesoskalige Bestimmung der Gefährdung von Grundwasserkörpern durch das Modell STOFFBILANZ am Beispiel des Einzugsgebietes der Hase | „Auch grobskalige Hintergrunddaten können helfen, das Ergebnis einer Modellierung zu verbessern.“ |